Foto: Julien Barthelt
Der Bundestagsabgeordnete Wilhelm Gebhard (CDU) hat sich bei einem Ortstermin an der A4-Anschlussstelle Wommen persönlich über die geplante Einziehung der Halbanschlussstelle informiert. Gemeinsam mit Herleshausens Bürgermeisterin Carolin Gisselmann und dem Herleshäuser Initiator Walter Göpel nahm er die Situation vor Ort in Augenschein und ließ sich die Hintergründe des laufenden Verfahrens erläutern.
Im Mittelpunkt des Treffens stand die beabsichtigte Umwandlung der Anschlussstelle in eine reine Betriebszufahrt im Zusammenhang mit der Verkehrsfreigabe des A44-Abschnitts zwischen Sontra-Ost und dem Wommener Dreieck. Die Entscheidung hierzu soll durch das Fernstraßen-Bundesamt getroffen werden und ist nach aktuellem Stand noch nicht abschließend erfolgt.
„Bereits auf Landesebene hatte sich Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt für das Thema eingesetzt und damit wichtige Impulse für die weitere Bearbeitung geliefert“, so Gebhard. Aufbauend auf diesem Engagement hat Wilhelm Gebhard das Anliegen nun auf Bundesebene übernommen, da hier laut Rückantwort des Landes Hessen auch die Zuständigkeit liegt. In einem mit der Gemeinde Herleshausen und Walter Göpel abgestimmten Schreiben hat sich Gebhard nun an das Fernstraßen-Bundesamt, das Bundesministerium für Verkehr sowie an die Autobahn GmbH gewandt. Ziel ist es, den aktuellen Verfahrensstand, die zugrunde liegenden Entscheidungs- und Datengrundlagen sowie die geprüften Varianten zur geplanten Einziehung der Anschlussstelle transparent darzustellen.
„Mir ist wichtig, mir vor Ort selbst ein Bild zu machen und die Anliegen der betroffenen Kommunen direkt in die weiteren Gespräche auf Bundesebene einzubringen“, erklärte Gebhard im Anschluss an den Termin. Dabei gehe es insbesondere um die Frage, inwieweit die der Planung zugrunde liegenden Annahmen noch den heutigen verkehrlichen Rahmenbedingungen entsprechen.
Bürgermeisterin Carolin Gisselmann begrüßte das Engagement des Bundestagsabgeordneten und betonte die Bedeutung der Anschlussstelle für die Region. Auch Initiator Walter Göpel wertete den Ortstermin als wichtiges Signal, nachdem frühere Bemühungen auf kommunaler und Landesebene bislang keine Änderung der Planungen bewirkt hätten.
Mit dem Vor-Ort-Termin und der angekündigten schriftlichen Befassung der zuständigen Bundesbehörden ist der nächste Schritt im politischen Umgang mit der geplanten Schließung der A4-Anschlussstelle Wommen eingeleitet.

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