Austausch mit dem Kreisschülerrat Hersfeld-Rotenburg

Auf Einladung des Kreisschülerrates (KSR) Hersfeld-Rotenburg fand ein intensiver Austausch zwischen dem Bundestagsabgeordneten Wilhelm Gebhard, dem Kreisschulsprecher Elias Philipp Herzog und Johanna Klöpfel, der stellvertretenden Kreisschülersprecherin der Modellschule Obersberg, statt. Das Treffen bot Gelegenheit, zentrale bildungspolitische Themen aus Sicht der jungen Generation zu diskutieren und konkrete Anliegen aufzunehmen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Maßnahmen gegen Vandalismus an Schulen, die Chancen und Herausforderungen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht, die personellen Kapazitäten in der Schulsozialarbeit sowie das aktuell diskutierte Handy- und Social-Media-Verbot. Dabei wurde deutlich, wie differenziert und verantwortungsbewusst sich die Schülerinnen und Schüler mit diesen Themen auseinandersetzen.

Der KSR vertritt die Interessen von rund 15.000 Schülerinnen und Schülern im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und bringt deren Perspektiven aktiv in politische Entscheidungsprozesse ein. Ziel des Gremiums ist es, schulische Rahmenbedingungen konstruktiv mitzugestalten und als Sprachrohr der Schülerschaft zu wirken.
„Wir vertreten die Schülerschaft im Kreis gegenüber der Politik laut und deutlich. Aus diesem Grund sprechen wir mit Abgeordneten aller Parteien, um für unsere Beschlüsse zu werben. Das ist enorm wichtig, weil die junge Generation und insbesondere Schüler in politischen Entscheidungen unbedingt abgebildet sein müssen. Denn die Schüler von heute sind die Zukunft unseres Landes von morgen. Herrn Gebhard möchte ich für das konstruktive Gespräch danken.“, erklärt Herzog.

„Der direkte Austausch mit den Schülerinnen und Schülern ist mir besonders wichtig. Ihre Erfahrungen und Ideen liefern wertvolle Impulse für die politische Arbeit“, so der Abgeordnete. „Gerade bei Themen wie Digitalisierung und Schulsozialarbeit brauchen wir praxisnahe Lösungen, die gemeinsam mit den Betroffenen entwickelt werden.“

Abschließend dankte er den Mitgliedern des KSR für das offene und konstruktive Gespräch und sicherte zu, die angesprochenen Punkte in die weitere politische Arbeit einzubringen. Beide Seiten bekräftigten den Wunsch nach einer fortgesetzten Zusammenarbeit.