Bild: William Abu El-Qumssan
Auf Einladung der Bürgerinitiative „Ampel für Gertenbach“ hat sich Wilhelm Gebhard am 02. Juni bei einem Ortstermin ein persönliches Bild von der Verkehrssituation am Bahntunnel in Gertenbach gemacht. Bei der Besichtigung gegen 15:00 Uhr wurde aus seiner Sicht deutlich, dass die Situation für Fußgängerinnen und Fußgänger, insbesondere für Schulkinder, weiterhin eine erhebliche Belastung darstellt.
„Ich stehe grundsätzlich für eine Politik der bürgerlichen Vernunft. Diese Vernunft muss auch hier in Gertenbach gelten“, erklärt Gebhard. „Die Situation vor Ort ist besonders und speziell für Fußgängerinnen und Fußgänger mehr als gefährlich.“
Die Bürgerinitiative setzt sich für eine sichere Lösung ein, damit Fußgängerinnen und Fußgänger den engen Tunnel gefahrlos durchqueren können. Nach den Schilderungen vor Ort vermeiden viele Eltern mittlerweile, ihre Kinder eigenständig zur Schule gehen zu lassen, und bringen sie stattdessen mit dem Auto. Für Gebhard ist das ein klares Signal, dass die Sorgen der Menschen ernst genommen werden müssen.
„Wenn Kinder ihren Schulweg wegen einer gefährlichen Verkehrssituation nicht mehr selbstständig bewältigen können bzw. sollen, dann besteht Handlungsbedarf“, so Gebhard. „Ich unterstütze deshalb die Forderung der Bürgerinitiative nach einer Lösung, die ein sicheres Durchqueren des Tunnels ermöglicht.“
Aus Gebhards Sicht wäre eine Bedarfsampel eine sinnvolle Möglichkeit, sofern sie rechtlich und technisch umsetzbar ist. Sie könnte Fußgängerinnen und Fußgängern ein sicheres und alleiniges Durchqueren des engen Tunnels ermöglichen, während Autofahrerinnen und Autofahrer nur dann warten müssten, wenn tatsächlich Fußgängerverkehr besteht.
Sollte eine solche Lösung nicht möglich sein, müsse nach Gebhards Auffassung auch eine andere Ampellösung geprüft werden. Entscheidend sei, dass am Ende mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer erreicht werde.
„Die Bürgerinitiative und die Menschen vor Ort haben ein berechtigtes Anliegen. Es geht nicht um Symbolpolitik, sondern um konkrete Sicherheit im Alltag – vor allem auf dem Schulweg“, betont Gebhard.

Empfehlen Sie uns!