Gemeinsamer Ortstermin mit DB-Konzernbevollmächtigtem Ismail Ertug, Bahnhofsmanager Tobias Festerling und Bürgermeister Marcus Stolle
Gemeinsam mit Neu-Eichenbergs Bürgermeister Marcus Stolle hat der Bundestagsabgeordnete Wilhelm Gebhard deshalb Ismail Ertug, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie den zuständigen Bahnhofsmanager Tobias Festerling aus Braunschweig zum Ortstermin eingeladen, um sich gemeinsam ein Bild über die Situation vor Ort zu machen. Vorausgegangen war eine Videokonferenz im Sommer, bei der der Ortstermin vereinbart wurde.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen konkrete Möglichkeiten, die Aufenthaltsqualität für Reisende zu verbessern. Insbesondere eine öffentlich zugängliche Toilette sowie ein wind- und wettergeschützter, möglichst beheizter Aufenthaltsbereich wurden als mögliche kurzfristige Verbesserungen angesprochen.
„Wer mit der Bahn zum ersten Mal in unsere Region kommt, sollte einen anderen ersten Eindruck bekommen. Der Bahnhof Eichenberg wird seiner Bedeutung als Umsteigepunkt derzeit nicht gerecht“, erklärte Gebhard. „Besonders deutlich wird das, wenn Züge Verspätung haben oder ausfallen. Dann fehlt es hier selbst an grundlegender Infrastruktur: Es gibt weder eine Toilette noch einen vernünftigen geschützten Aufenthaltsbereich.“
Bei dem Gespräch ging es deshalb bewusst auch um Maßnahmen, die unabhängig von einer umfassenden Sanierung des maroden, in Privatbesitz befindlichen ehemaligen Bahnhofsgebäudes sowie unabhängig des in einigen Jahren geplanten grundhaften Umbaus des Bahnhofsgeländes möglichst kurzfristig umgesetzt werden könnten. Ismail Ertug und Tobias Festerling sagten zu, die angesprochenen Möglichkeiten innerhalb der Deutschen Bahn prüfen zu lassen.
Auch vor Ort bewegt sich bereits etwas: Die Gemeinde prüft aktuell gemeinsam mit der DB, die vorhandenen Fahradboxen durch eine neue Abstellanlage zu ersetzen. Zudem hat Bürgermeister Marcus Stolle gemeinsam mit der Deutschen Bahn einen Prozess angestoßen, um die Bahnunterführung durch eine individuelle künstlerische Gestaltung aufzuwerten. Auch soll in Kürze ein Wartehäuschen für Busreisende im Falle von Schinenersatzverkehren montiert werden.
„Natürlich lassen sich die grundsätzlichen Probleme eines solchen Bahnhofs nicht von heute auf morgen lösen. Aber eine Toilette und eine vernünftige Möglichkeit, geschützt zu warten, wären ganz konkrete Verbesserungen für die Menschen vor Ort“, so Gebhard und Stolle. „Ich bin Ismail Ertug und Tobias Festerling dankbar, dass sie sich die Situation persönlich angesehen haben und die angesprochenen Möglichkeiten nun prüfen lassen.“
Gebhard kündigte an, das Thema gemeinsam mit Bürgermeister Marcus Stolle weiter zu begleiten und den Austausch mit der Deutschen Bahn fortzusetzen. Ziel müsse es sein, die Aufenthaltsqualität am Bahnhof Eichenberg Schritt für Schritt spürbar zu verbessern.



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