© Wilhelm Gebhard
In der Zeit vor den Weihnachtsfeiertagen besuchte der Bundestagsabgeordnete Wilhelm Gebhard die Tafel Bad Hersfeld, die vierte Tafeleinrichtung in seinem Wahlkreis 168. Er informierte sich über die wertvolle Arbeit der haupt- und ehrenamtlich Engagierten und übergab erneut eine bedarfsgerechte Lebensmittelspende.
Rund 75 Ehrenamtliche engagieren sich mit großem Einsatz für die Tafel Bad Hersfeld. Aktuell sind etwa 250 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt rund 800 Menschen bezugsberechtigt. Die Versorgung erfolgt an unterschiedlichen Ausgabetagen. Aufgrund begrenzter Kapazitäten besteht am Standort jedoch derzeit ein Aufnahmestopp.
Besonders hervorgehoben wurde die breite Unterstützung aus der Region. Zahlreiche Einzelhändler und Bäckereien unterstützen die Arbeit der Tafel regelmäßig mit Sachspenden. Darüber hinaus ist die Einrichtung auf finanzielle Spenden von Privatpersonen angewiesen, um ihre laufenden Kosten zu decken. Die Stadt Bad Hersfeld stellt das Gebäude kostenfrei zur Verfügung, wie Bürgermeisterin Anke Hofmann und Erster Stadtrat Gunter Grimm betonten.
„Es gibt eine sehr hohe Akzeptanz des Handels in der Region“, erklärte Tobias Hoffmann, Geschäftsführer der Diakonie Hersfeld-Rotenburg. Im gemeinsamen Austausch wurde zudem auf die zunehmenden regulatorischen Anforderungen hingewiesen, insbesondere auf gestiegene Dokumentationspflichten. Ohne die hauptamtliche Unterstützung durch die Diakonie seien die Ausgabestellen kaum noch zu organisieren, bestätigte Dekan Michael Zehender vom Kirchenkreis.
Ein besonderer Dank galt Caroline Friebe, Koordinatorin der Tafeln in Bad Hersfeld und Rotenburg-Bebra, für den offenen und konstruktiven Austausch.
Abschließend wurde allen Ehrenamtlichen großer Dank ausgesprochen, die mit ihrem Engagement dieses unverzichtbare Angebot für viele Menschen in der Region überhaupt erst möglich machen – insbesondere in der Weihnachtszeit.

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