Deutschlands Schwimmbäder sind vielerorts in einem schlechten Zustand

Deutschlands Schwimmbäder sind vielerorts in einem schlechten Zustand. Ein erheblicher Sanierungsstau führt dazu, dass immer weniger Kinder sicher schwimmen lernen.

Die Zahlen der DLRG und des Deutschen Schwimmverbandes sind alarmierend: Mehr als jedes zweite Kind verlässt die Grundschule, ohne sicher schwimmen zu können. Das betrifft rund 500.000 Kinder pro Jahr.

„Schwimmen zu können ist eine grundlegende Fähigkeit und entscheidend für die Sicherheit unserer Kinder“, erklärt Wilhelm Gebhard. „Deshalb müssen wir jetzt entschlossen handeln und die Schwimmbäder vor Ort fit für die Zukunft machen.“

Der Bund stellt hierfür 250 Millionen Euro für die Sanierung und Modernisierung kommunaler Schwimmbäder bereit. Gefördert werden umfassende bauliche Maßnahmen sowie Investitionen in die Barrierefreiheit.

Wilhelm Gebhard hat bereits alle 36 Städte und Gemeinden im Wahlkreis 168 „Hersfeld-Rotenburg/Werra-Meißner“ direkt angeschrieben und auf die Fördermöglichkeit hingewiesen.

„Jetzt sind die Städte und Gemeinden gefragt, diese Chance zu nutzen“, so Gebhard weiter. „Ich rufe alle Kommunen dazu auf, sich bis zum 19. Juni um Fördermittel zu bewerben.“

Ziel ist es, die Schwimminfrastruktur nachhaltig zu stärken und sicherzustellen, dass auch zukünftige Generationen sicher schwimmen lernen können.

Weitere Informationen:
https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/aufrufe/aktuelle-meldungen/sks-sb.html