Der Besuch des Hessischen Innenministers Roman Poseck bei der Polizeistation Sontra setzt ein wichtiges Zeichen für die Sicherheitsarbeit im ländlichen Raum. Für den Bundestagsabgeordneten Wilhelm Gebhard ist klar: Die Arbeit der Beamtinnen und Beamten vor Ort verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch die bestmögliche politische Unterstützung.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Die Kriminalitätsbelastung liegt im Zuständigkeitsbereich der Polizeistation Sontra deutlich unter dem hessischen Durchschnitt, gleichzeitig ist die Aufklärungsquote im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Diese Quoten sind das Ergebnis engagierter Polizeiarbeit und der engen Vernetzung mit den Kommunen sowie den benachbarten Dienststellen – auch über die Landesgrenze nach Thüringen hinweg.
„Gerade in einer Grenzregion zeigt sich, wie wichtig Vertrauen und eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden sind. Kriminalität macht nicht an Landesgrenzen halt. Umso wichtiger ist es, dass unsere Polizei gemeinsam handelt und sich aufeinander verlassen kann.“
Besonders freut sich der Hess. Innenminister über die Präventionsarbeit vor Ort. Dass sich die Stadt Sontra am KOMPASS-Programm des Landes Hessen beteiligt, sei ein gutes Beispiel dafür, wie Kommunen und Polizei gemeinsam daran arbeiten, Sicherheit nicht erst dann zu schaffen, wenn etwas passiert, sondern Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen vorzubeugen.
Gebhard dankt den Einsatzkräften der kleinsten Polizeistation in Nordhessen ausdrücklich für ihren Dienst: „Gerade am Beispiel der Polizeistation Sontra wird deutlich, wie unverzichtbar die Präsenz unserer Polizei vor Ort ist. Sicherheit lässt sich nicht aus der Distanz organisieren. Nur mit einer flächendeckenden Präsenz können wir gewährleisten, dass die Sicherheitskette funktioniert – vom ersten Notruf bis zum schnellen Eingreifen der Einsatzkräfte. Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich darauf verlassen können, dass Hilfe schnell vor Ort ist. Deshalb ist jede Polizeidienststelle, unabhängig von ihrer Größe, ein wichtiger Baustein für die Sicherheit in unserer Heimat.“
Auch der kurze, spontane Besuch bei der unmittelbar neben der Polizeistation gelegenen Freiwilligen Feuerwehr Sontra hinterließ Eindruck. Für Wilhelm Gebhard verdeutlicht gerade diese räumliche Nähe die enge Verzahnung der Blaulichtfamilie: „Polizei und Feuerwehr arbeiten Hand in Hand. Ob Verkehrsunfall, Unwetter oder Großschadenslage – sie verlassen sich aufeinander und ergänzen sich im Einsatz. Diese Zusammenarbeit ist ein wesentlicher Baustein für die Sicherheit der Menschen vor Ort. Es war mir deshalb ein Anliegen, auch den ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken. Haupt- und Ehrenamt greifen hier in vorbildlicher Weise ineinander – davon profitiert unsere gesamte Region.“
Der Besuch des Innenministers mache deutlich, so Gebhard abschließend, dass Sicherheitspolitik nicht nur in Wiesbaden oder Berlin gestaltet werde, sondern vor allem dort, wo die Menschen leben. „Eine starkes Rettungsmanagement vor Ort ist und bleibt das Fundament für das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger – gerade im ländlichen Raum.“



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