Das Kreiskrankenhaus Rotenburg hat seine modernisierte Zentrale Notaufnahme (ZNA) feierlich eingeweiht. Rund 1,1 Millionen Euro wurden in die neunmonatige Umbauphase investiert, finanziert aus dem operativen Cashflow des Hauses.
Bei einem Rundgang durch die neu gestalteten Räumlichkeiten machten sich die zahlreichen Gäste, darunter auch der Bundestagsabgeordnete Wilhelm Gebhard, der Landtagsabgeordnete Dr. Martin Schörner, Hohenrodas Bürgermeister Andre Stenda (auch Kreistagsabgeordneter), Rotenburgs Bürgermeister Marcus Weber und der CDU-Fraktionsvorsitzende im Rotenburger Stadtparlament, Jens Pfaffenbach, ein Bild von der modernen technischen Ausstattung. Geschäftsführer Horst Beißel, die stellvertretenden ärztlichen Direktoren Dr. Pawel Staszewicz und Konstantin Schukowski, die Leiterin der Notaufnahme Petra Bock mit ihrer Stellvertreterin Lydia Koslik sowie Pflegedienstleiter Jan Eric Nissen führten durch die Abteilung.
Mit mehr als 14.000 Patientenkontakten pro Jahr ist die ZNA die am stärksten frequentierte Abteilung des Krankenhauses und die zentrale Anlaufstelle für die medizinische Erstversorgung. „Die ZNA ist so konzipiert, dass die Wege kurz sind. Hier läuft alles Hand in Hand", betonte Dr. Staszewicz beim Rundgang.
Kernstück der Modernisierung ist neben den kurzen Wegen für Patienten und Personal eine neue medizinische Überwachungs- und Monitoringtechnik, die eine kontinuierliche Kontrolle der Vitalparameter ermöglicht. Getragen wird die Notfallversorgung von einem eingespielten Team aus 14 Notfallpflegekräften und den zuständigen Ärztinnen und Ärzten.
Zentraler Baustein des Behandlungsablaufs bleibt die Triage: Nicht die Reihenfolge des Eintreffens, sondern die medizinische Dringlichkeit entscheidet über die Behandlungsreihenfolge. Lebensbedrohliche Fälle werden unmittelbar versorgt, etwa im Schockraum.
Auch von politischer Seite gab es Anerkennung für das Projekt. „Diese Investition ist ein starkes Signal für die medizinische Versorgung in unserer Region. Kurze Wege, moderne Technik und ein hervorragendes Team – das kommt direkt den Menschen in Rotenburg zugute", erklärte der Bundestagsabgeordnete Wilhelm Gebhard.
Auch der Landtagsabgeordnete Dr. Martin Schörner zeigte sich beeindruckt: „Eine gute Notfallversorgung vor Ort ist keine Selbstverständlichkeit. Umso wichtiger ist es, dass hier konsequent in die Zukunft der Gesundheitsversorgung investiert wird."
Beide Abgeordnete dankten gemeinsam mit den Bürgermeistern Weber und Stenda und Jens Pfaffenbach ausdrücklich den engagierten Pflegekräften sowie den Ärztinnen und Ärzten, die täglich unter hohem Einsatz für die Patienten da seien.
Mit der Investition schafft das Kreiskrankenhaus Rotenburg bessere Arbeitsbedingungen für sein Team und legt die Grundlage für eine schnelle, moderne und patientenorientierte Notfallversorgung.



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