Verkehrsfreigabe des neuen Teilstücks der A44 bei Sontra

Mit der offiziellen Freigabe des neuen Teilstücks der A44 zwischen Sontra-Ost und dem Wommener Dreieck wurde am Dienstag ein weiterer wichtiger Schritt für die Verkehrsinfrastruktur in Nordhessen und Thüringen vollzogen. Auch MdB Gebhard nahm an der feierlichen Eröffnung teil.

Die rund neun Kilometer lange Strecke verbessert künftig die Verbindung zwischen Kassel und Eisenach und verkürzt die Fahrzeit nach Angaben der Projektverantwortlichen um etwa fünf bis zehn Minuten. Zu den besonderen Herausforderungen des Bauprojekts gehörten unter anderem der Bau des rund 500 Meter langen Tunnels Alberberg sowie mehrerer Talbrücken. Insgesamt dauerte die Umsetzung des Abschnitts nahezu neun Jahre.

„Die Fertigstellung dieses Abschnitts ist ein bedeutender Fortschritt für die Mobilität in unserer Region. Moderne und leistungsfähige Verkehrswege stärken nicht nur die Anbindung der Menschen vor Ort, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung und den ländlichen Raum insgesamt“, erklärte MdB Gebhard im Rahmen der Veranstaltung.

Zur feierlichen Verkehrsfreigabe eingeladen hatten der Bundesminister für Verkehr sowie die Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes. Neben Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung nahmen auch Hessens Verkehrsminister Kaweh Mansoori sowie Verantwortliche der DEGES, der Autobahn GmbH und alle weiteren Projektbeteiligten an der Veranstaltung teil.

MdB Gebhard dankt allen Akteuren, Planerinnen und Planern, Ingenieurteams sowie den Beschäftigten auf den Baustellen für ihren Einsatz bei der Umsetzung des Großprojekts. „Solche Infrastrukturmaßnahmen zeigen, wie wichtig langfristige Investitionen in moderne Verkehrswege für die Zukunftsfähigkeit unserer Regionen sind“, so Gebhard weiter.

Kritisch sieht Gebhard hingegen die mit der Verkehrsfreigabe verbundene Schließung der Halbanschlussstelle Wommen. Bereits Anfang des Jahres hatte sich der Bundestagsabgeordnete gemeinsam mit der Gemeinde Herleshausen und weiteren Beteiligten in das Verfahren eingeschaltet und das Anliegen auf Bundesebene thematisiert.

„Die Sorgen und Hinweise aus der Region nehme ich weiterhin sehr ernst. Die Anschlussstelle hat für die Menschen vor Ort und die regionale Erreichbarkeit eine hohe Bedeutung“, betonte Gebhard. Deshalb werde er den weiteren Umgang mit der Schließung weiterhin aufmerksam begleiten und sich auch künftig für Transparenz und praktikable Lösungen einsetzen.