Wilhelm Gebhard besucht neues Feuerwehrgerätehaus in Reichensachsen

Da der heimische Bundestagsabgeordnete Wilhelm Gebhard bei der offiziellen Eröffnung am 12. September terminlich verhindert war, informierte er sich nun im Nachgang vor Ort über das neue Feuerwehrgerätehaus in Wehretal-Reichensachsen. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die neuen räumlichen und technischen Möglichkeiten sowie die Bedingungen für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Mit dabei waren Bürgermeister Frank Kummer, der Beigeordnete Harald Letsch, Gemeindebrandinspektor Daniel Gläßner, Wehrführer Mario Beck und dessen Stellvertreter Dominik Ludwig.

Mit acht Fahrzeugstellplätzen, Waschhalle und Werkstattbereichen sowie modernen Schulungs-, Besprechungs- und Arbeitsräumen bietet der Neubau auf einer Gesamtfläche von 14.000 Quadratmetern deutlich verbesserte Voraussetzungen für den Feuerwehrdienst. Eine großzügige Übungsfläche und ein Übungsturm ermöglichen zudem eine praxisnahe Aus- und Fortbildung direkt am Standort, so auch für Lehrgänge sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungen auf Kreisebene.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Gesundheitsschutz der Einsatzkräfte. Die bauliche Trennung von verschmutzten Einsatzbereichen und sauberen Aufenthalts- und Ausbildungsräumen „Schwarz-Weiß-Trennung“ sowie entsprechende Möglichkeiten zur Reinigung und Hygiene tragen den heutigen Anforderungen an einen modernen Feuerwehrstandort Rechnung.

Auch die Kinder- und Jugendfeuerwehr profitiert von den neuen Räumlichkeiten. Damit schafft das Feuerwehrgerätehaus nicht nur bessere Bedingungen für den aktuellen Einsatzdienst, sondern bietet zugleich Raum für Nachwuchsarbeit, Ausbildung und Kameradschaft. Allein in der Kinderfeuerwehr sind aktuell über 40 Kinder angemeldet, erfuhr Gebhard.

„Was hier entstanden ist, ist weit mehr als ein modernes Feuerwehrgerätehaus für die Gemeinde Wehretal und für die Wehr in Reichensachsen. Mit den neuen technischen Möglichkeiten und der modernen Einsatzunterstützung ist dieser Standort eine echte Bereicherung für den gesamten Werra-Meißner-Kreis. Gerade bei größeren Einsatzlagen braucht es leistungsfähige Strukturen und eine gute Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg. Gleichzeitig dürfen wir nie vergessen: Entscheidend sind die Menschen, die diese Technik nutzen und sich ehrenamtlich für die Sicherheit anderer einsetzen. Ihnen gilt mein besonderer Dank“, erklärte Wilhelm Gebhard.

Der Standort übernimmt dabei auch Aufgaben über die Gemeindegrenzen hinaus. Mit dem Einsatzleitwagen 2 und dem Gerätewagen „Information und Kommunikation“ des Landkreises stehen in Reichensachsen wichtige technische und organisatorische Möglichkeiten zur Unterstützung größerer Einsatzlagen zur Verfügung.

Der Neubau verfügt außerdem über eine Photovoltaikanlage und eine Wärmepumpe. Mit einem aktuellen Kostenstand von rund 7,5 Millionen Euro liegt das Projekt unter der ursprünglichen Kostenschätzung aus dem Jahr 2023.

Der Besuch bot Gelegenheit, sich die verschiedenen Funktionsbereiche anzusehen und mit den Verantwortlichen über den Einsatzalltag, die Nachwuchsarbeit und die zukünftige Entwicklung des Feuerwehrstandortes auszutauschen.

Gebhard bedankte sich am Ende der Führung für die Zeit und für die interessanten Einblicke, übergab eine Tafel zur Erinnerung an die offizielle Übergabe des Feuerwehrgerätehauses und sagte zudem eine Spende für die Einsatzabteilung zu.