Bild: Julien Barthelt
Im Rahmen eines Vor-Ort-Termins in Rotenburg an der Fulda hat sich der Bundestagsabgeordnete Wilhelm Gebhard mit den Verantwortlichen des Außenbezirks Rotenburg der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes über die aktuelle Situation an Werra und Fulda ausgetauscht. In den Zuständigkeitsbereich der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fallen insgesamt rund 160 Flusskilometer – etwa jeweils 80 Kilometer auf der Werra und der Fulda – von Falken bis hin zum „Letzen Heller“ und von Bebra bis „Neue Mühle“ sowie sechs Schleusen und zehn Wehre in der Region.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die vielfältigen Aufgaben entlang der Bundeswasserstraßen sowie die Herausforderungen bei Unterhaltung, Naturschutz und wasserwirtschaftlicher Entwicklung. Thematisiert wurde unter anderem die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL), die hohe Anforderungen an die ökologische Entwicklung der Gewässer stellt.
Besprochen wurden außerdem die Entwicklungen rund um das „Blaue Band“ beziehungsweise „Grüne Band“ in der Region Werra-Meißner / Hersfeld-Rotenburg. Dabei ging es insbesondere um die Verbindung von Naturschutz, Gewässerentwicklung und Nutzung der Flusslandschaften.
Wilhelm Gebhard dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung für ihre wichtige Arbeit vor Ort: „Die Gewässer in unserer Region erfüllen viele Aufgaben gleichzeitig – vom Hochwasserschutz über Naturschutz bis hin zur touristischen Nutzung. Dafür braucht es engagierte Fachleute und eine enge Abstimmung zwischen Bund, Kommunen und Region.“
Der Austausch verdeutlichte die große Bedeutung der Wasserstraßeninfrastruktur für die Region und die Herausforderungen, die mit den steigenden Anforderungen an Umwelt- und Gewässerschutz verbunden sind.

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