Bild: Julien Barthelt
Bei einem Besuch im Werra-Kalibergbau-Museum hat sich der Bundestagsabgeordnete Gebhard über die Sonderausstellung „Zwangsarbeit an der Werra. Das Kalirevier im Nationalsozialismus“ informiert. Mit dabei waren Heringens Bürgermeister Daniel Iliev sowie Johannes Zapp und Thomas Jacob vom Förderkreis Werra-Kalibergbau-Museum e.V.
Vorgestellt wurde die Ausstellung von Dr. Maximilian Kutzner, der mit der Geschichtsmanufaktur Kutzner für ihre Umsetzung verantwortlich ist. Er erläuterte den Gästen, wie die Ausstellung entstanden ist, welche Recherchen dafür notwendig waren und welche Schicksale hinter den historischen Dokumenten stehen.
Die Sonderausstellung beschäftigt sich mit der Zwangsarbeit im Werra-Kalirevier während der Zeit des Nationalsozialismus. Sie zeigt, dass dieses Kapitel der Geschichte nicht irgendwo weit entfernt stattgefunden hat, sondern direkt in der Region. Menschen aus verschiedenen Ländern mussten damals unter schwersten und menschenunwürdigen Bedingungen in der Kali-Region unter Tage arbeiten.
Gebhard zeigte sich nach dem Rundgang durch die modernen und neu gestalteten Räumlichkeiten beeindruckt von der Aufarbeitung. „Diese Ausstellung macht deutlich, dass Erinnerungskultur nicht abstrakt ist. Sie beginnt vor Ort, dort, wo Geschichte passiert ist. Gerade deshalb ist die Arbeit des Museums und des Förderkreises so wichtig“, sagte Gebhard.
Gebhard dankte allen Beteiligten für die engagierte Arbeit und freut sich, dass auch Bundesmittel diese besondere Ausstellung möglich gemacht hat. Die Sonderausstellung leiste einen wichtigen Beitrag, die Geschichte der Zwangsarbeit an der Werra sichtbar zu machen und die Erinnerung an die betroffenen Menschen wachzuhalten.
Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag: 9:00 Uhr - 15:00 Uhr
Freitag: 9:00 - 13:00 Uhr

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